Auf Wiedersehen

Abschied unserer Pfarrerin Berenike Brehm„Ein jegliches hat seine Zeit, und alles Vorhaben unter dem Himmel hat seine Stunde“ so heißt es in der Bibel im Buch des Predigers (Pred. 3,1). Für mich als Zanger und Königsbronner Pfarrerin ist nun nach drei Jahren die Zeit gekommen Abschied zu nehmen. Die erste Stelle einer Pfarrerin ist von vornherein auf diese drei Jahre beschränkt. Manchmal mit der Möglichkeit, die Zeit zu verlängern. Für mich bot sich diese Möglichkeit nicht. So heißt es jetzt: Die Zelte hier abbrechen und etwas Neues aufbauen. In Zukunft darf ich in Kirchheim/Teck in der Kirchengemeinde Jesingen meinen Dienst tun und freue mich schon sehr auf die Menschen und Begegnungen dort. Gleichzeitig fällt es mir schwer Zang und Königsbronn und all die Menschen, die diese Gemeinden mit Leben füllen, so schnell schon wieder zu verlassen.
Viele nette Menschen habe ich in den letzten drei Jahren hier getroffen. Ganz besonders möchte ich mich bei all denen bedanken, die mir auf dieser ersten Pfarrstelle die Chance gegeben haben im Pfarrberuf anzukommen. Danke für alle Geduld, das entgegengebrachte Vertrauen und die erlebte Offenheit für neue Ideen. Viele Menschen sind mir hier in dieser Zeit ans Herz gewachsen. Gerne denke ich an manch intensive Begegnung zurück. Manchem oder mancher habe ich vielleicht zu wenig Aufmerksamkeit geschenkt. Dafür möchte ich mich entschuldigen. Vieles hat sich in dieser doch kurzen Zeit auch verändert. So sind die Kirchengemeinden Zang und Königsbronn viele gute und gesegnete Schritte aufeinander zugegangen: Nächstes Jahr werden sie sich unter dem Dach einer Gesamtkirchengemeinde zusammenschließen. Allen, die jetzt weiter an den beiden Gemeinden und dem Dach darüber bauen, wünsche ich von Herzen Gottes Segen und gutes Gelingen. Meinen ganz besonderen Dank möchte ich all denen aussprechen, die mir am Sonntag zu meiner Verabschiedung so viel Gutes und reichen Segen mit auf den Weg gegeben haben! So will auch ich mit einem Segen aus einem irischen Segenslied grüßen: „Bis wir uns mal wiedersehen, hoffe ich, dass Gott dich nicht verlässt; er halte dich in seinen Händen.“

Pfarrerin Berenike Brehm